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    Solidarität mit den Streikenden!
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    Die Jusos Stuttgart erklären sich solidarisch mit allen Beschäftigten, die in diesen Tagen die Arbeit niederlegen, um für bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne zu streiten. Es ist notwendig, den berechtigten Forderungen auch auf diese Art Nachdruck zu verleihen. Arbeitnehmer*innen müssen am kontinuierlichen Wirtschaftswachstum angemessen beteiligt werden.

    Momentan befindet sich nicht nur die IG Metall in einem Arbeitskampf, sondern auch Ver.di, die sich in Verhandlungen für einen neuen Tarifvertrag für die Energiewirtschaft in Baden-Württemberg einsetzen.

    Auch die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) streitet aktuell für bessere Arbeitsbedingungen und faire Bezahlung. Nach einer am 29.01.2018 vorgestellten Studie des WSI-Instituts der Hans-Böckler-Stiftung haben 2016 rund 2,7 Millionen Beschäftigte weniger Geld als den Mindestlohn bekommen, das Gastgewerbe ist mit einer Umgehungsquote von 38% besonders betroffen. Für den 05.02.2018 ruft die NGG deshalb zu einem Aktionstag auf der Messepiazza vor der Messe Intergastra auf, um auf die prekären Bedingungen aufmerksam zu machen. Kern der Forderungen ist eine Lohnerhöhung von 140 Euro pro Monat für Fachkräfte und 100 Euro für Auszubildende, die der Arbeitgeberverband DEHOGA bisher strikt ablehnt.

    „Hier zeigt sich im besonderen Maße, wie wichtig ein Erfolg der Gewerkschaften wäre, um die prekären Bedingungen im Gaststättengewerbe zu überwinden“, kommentiert Felix Kaminski, Sprecher der Jusos Stuttgart.

    Die IG Metall fordert für ihre Beschäftigten eine Lohnerhöhung von 6% und die Möglichkeit, die Arbeitszeit in Bedarfsfällen zu verkürzen. Ver.di fordert ebenfalls für die Beschäftigten in der Energiewirtschaft ein Lohnplus von 5,9%.

    „Auch diese Forderungen sind absolut gerechtfertigt. Die Beschäftigten müssen an der guten konjunkturellen Lage und den Gewinnen der Unternehmen beteiligt werden. Für bevorstehende Arbeitskämpfe wünschen wir allen Streikenden viel Erfolg und ein langes Durchhaltevermögen“, so Kaminski abschließend.

    Johannes Mitscherling 2018-02-04T01:25:38+00:00

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